MaterialBegriff 70 von 72

UPF 50+ Schutz

UV-Schutz, Lichtschutzfaktor Textil, UV-Schutzfaktor

Der Stoff blockiert über 98 % der UVA- und UVB-Strahlen. Die höchste UV-Schutzklassifizierung, die von europäischen Prüflabors für Textilien anerkannt wird.

Zertifizierter >98 % UV-SchutzSchutz nimmt bei Nässe ab
Definition

UPF (Ultraviolet Protection Factor) ist der Parameter, der misst, wie effektiv ein Stoff die UV-Strahlung der Sonne blockiert. Ein UPF 50+ zertifiziertes Kleidungsstück lässt weniger als 2 % der UV-Strahlung durch — dasselbe Prinzip wie LSF für Sonnencremes, angewandt auf Textilien.

Die europäische Norm EN 13758-1 ist die Referenz für die UPF-Zertifizierung bei Textilien. Ein UPF von 15 bis 24 bietet 'guten Schutz' (93–95 % UV-Filterung), von 25 bis 39 'sehr guten Schutz' (96–97 %) und 40+ gilt als 'ausgezeichnet' (>97,5 %). UPF 50+ ist die höchste Stufe: Sie filtert über 98 % der Strahlen, sowohl UVA als auch UVB. Die Klassifizierung hängt von der Gewebedichte, der Farbe (dunkel = schützender), der Zusammensetzung (Polyester > Baumwolle) und der Dicke ab. Zu beachten ist, dass der Index bei nassem Stoff sinkt. Bei Caps und Bekleidung mit UPF 50+ liegt der Hauptvorteil im Schutz der Kopfhaut, des Nackens und des Halses — Zonen, die Sonnencreme häufig verfehlt.